🩵 Über mich
Ich wusste irgendwann nicht mehr, wer ich eigentlich bin. Aber ich wusste ganz genau, was andere von mir erwarteten.
Vielleicht kennst du das auch.
Du hast deinen Job, deine Familie, deinen Haushalt, deine Verpflichtungen. Du organisierst, kümmerst dich, denkst an alles und versuchst, niemanden zu enttäuschen.
Morgens bist du schon genervt, bevor der Tag überhaupt richtig angefangen hat. Du schreist deine Kinder an, weil wieder irgendetwas nicht so läuft, wie du es geplant hattest. Danach hast du ein schlechtes Gewissen und versprichst dir, morgen geduldiger zu sein.
Auf der Arbeit gibst du alles, zu Hause wartet die nächste To-do-Liste und wenn du endlich auf dem Sofa sitzt, fällt dir ein, was du heute schon wieder nicht geschafft hast.
Und irgendwann fragst du dich: War's das jetzt? Soll mein Leben wirklich so weitergehen?
Du willst etwas verändern. Aber was eigentlich?
Du weißt vielleicht nicht einmal mehr, was DU wirklich willst, weil du so lange damit beschäftigt warst, es allen anderen recht zu machen.
Ich kenne dieses Gefühl verdammt gut.
Fast 40 Jahre habe ich versucht, alles richtig zu machen.
Ich habe Jura studiert, etwa 20 Jahre im Bankenwesen gearbeitet, hatte einen sicheren Job und war erfolgreich.
Von außen betrachtet hatte ich eigentlich alles, was man sich wünschen konnte.
Aber weißt du was? Ich konnte diesen Erfolg überhaupt nicht fühlen.
Ich hatte mich so sehr daran gewöhnt, Erwartungen zu erfüllen, dass ich gar nicht mehr hinterfragt habe, ob das Leben, das ich führte, überhaupt zu mir passte.
Ich wollte niemanden enttäuschen, bloß nichts falsch machen und möglichst überall gut ankommen. Und egal, wie viel ich leistete, irgendwie war es nie genug.
NICHT GUT GENUG. NICHT STARK GENUG. NICHT RICHTIG.
Ich habe ständig versucht, noch besser zu werden, mich noch besser zu organisieren und meine Gefühle irgendwie in den Griff zu bekommen.
Bis mein Körper irgendwann nicht mehr mitgemacht hat.
Panikattacken, Erschöpfung und schließlich ein Burnout.
Ich konnte nicht mehr einfach weitermachen und so tun, als wäre alles in Ordnung.
Damals fühlte es sich an, als würde mein ganzes Leben zusammenbrechen.
Heute weiß ich, dass genau dort etwas angefangen hat, sich zu verändern.
Ich hatte keine Ahnung mehr, wer ich eigentlich war.
Ich wusste, was ich studiert hatte, welchen Beruf ich ausübte und welche Rollen ich im Leben erfüllte.
Aber wer war Christine, wenn sie gerade nicht Mutter, Ehefrau, Angestellte oder diejenige war, die immer alles im Griff hatte?
Was machte MIR Spaß? Was wollte ICH? Was war mir wirklich wichtig?
Und warum hatte ich eigentlich solche Angst davor, andere zu enttäuschen?
Ich begann, mich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Ich machte eine Psychotherapie, beschäftigte mich mit meinen Gefühlen, meinen Gedanken und all den Überzeugungen, nach denen ich jahrelang gelebt hatte.
Ich probierte verschiedene Methoden aus, machte Ausbildungen und entdeckte immer mehr, wie eng unser Körper, unsere Gefühle und unsere alten Muster miteinander verbunden sind.
Aber ich wollte nicht einfach nur verstehen, warum ich so geworden war.
Ich wollte endlich wieder LEBEN, statt nur zu funktionieren.
Und dann habe ich etwas gemacht, das so gar nicht zu meinem bisherigen Leben passte.
Ich meldete mich für eine Ausbildung in Tierkommunikation an. Ich! Die Juristin aus dem Bankenwesen. Mein Kopf hatte ungefähr tausend Gründe, warum das völliger Blödsinn war.
Drei Wochen von meiner Familie weg, etwas lernen, das sich nicht logisch erklären ließ, und dann auch noch die Frage, was andere wohl darüber denken würden.
Aber dieses Mal habe ich mich nicht von meinen Zweifeln aufhalten lassen. Ich bin gefahren.
Und es war eine dieser Entscheidungen, bei denen ich zum ersten Mal wieder richtig gespürt habe: Das will ICH.
Ich begann, meiner Neugier zu folgen, Dinge auszuprobieren, die mich wirklich interessierten, und Entscheidungen zu treffen, die nicht jeder verstehen musste.
Es folgten weitere Ausbildungen, unter anderem zur Achtsamkeitstrainerin und im Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Ich entdeckte immer mehr, was mir guttut, was mir wichtig ist und was ich nicht länger in meinem Leben haben möchte.
Und vor allem begann ich, mir selbst wieder zu vertrauen.
Heute muss ich nicht mehr allen gefallen.
Ich darf auch mal Nein sagen, ohne mich stundenlang dafür zu rechtfertigen.
Ich darf etwas ausprobieren, ohne vorher zu wissen, ob ich darin gut sein werde.
Ich darf verrückte Ideen haben, Fehler machen, laut lachen, tanzen, meine Meinung ändern und Entscheidungen treffen, die andere vielleicht nicht verstehen.
Und ja, ich bin immer noch Mutter von zwei Kindern. Mein Haushalt erledigt sich nicht von alleine und auch mein Leben läuft nicht jeden Tag entspannt und harmonisch ab.
Aber ich möchte nicht mehr mein ganzes Leben damit verbringen, alles im Griff behalten zu wollen. Ich möchte es genießen.
Ich möchte mich selbst spüren, meine eigenen Entscheidungen treffen und meine Freiheit leben.
Und genau das wünsche ich mir auch für dich.
Warum ich heute Frauen begleite
Weil ich weiß, wie einsam es sich anfühlen kann, wenn du nach außen alles meisterst, aber innerlich immer mehr an dir zweifelst.
Weil ich weiß, wie anstrengend es ist, ständig darüber nachzudenken, was andere von dir erwarten, und wie schwer es sein kann, überhaupt zu erkennen, was du selbst brauchst.
Und weil ich selbst erlebt habe, dass es möglich ist, aus diesen alten Mustern auszusteigen.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht darum, dass du noch mehr an dir optimierst oder endlich die perfekte Version deiner selbst wirst.
Ich möchte dir helfen, dich selbst wieder kennenzulernen. Deinen Körper und deine Gefühle wahrzunehmen, deine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und herauszufinden, was DU eigentlich vom Leben willst.
Damit du nicht mehr ständig gegen dich selbst kämpfst, sondern wieder mehr Freiheit, Vertrauen und Lebendigkeit spürst.
Du hast so viel Zeit damit verbracht, herauszufinden, wie du für andere sein sollst. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, herauszufinden, wer du wirklich bist. 👑
Ich freue mich, wenn ich dich ein Stück auf diesem Weg begleiten darf.
🩵 Christine

